Bukhara Synagoge, Downtown

Am Shabbat natürlich in die Synagoge. Im grossen Tempel feiern sie gerade, also bleibt nur der zweite, kleinere zur Besichtigung. Leider spricht niemand englisch um mehr über die Gemeinde zu erfahren.

Hinter hohen Mauern der Altstadt in Koexistens zu den vielen Mädressas besteht die Synagoge der Subgruppe des Judentum, der Bucharischen Juden seit Jahrhunderten an Ort und Stelle in der Altstadt.

Und anders als in Egypt ist hier alles offen und jeder willkommen.
Bei der Anzahl der verschiedenen Mädressen, ob Ruine oder Touristenattraktion  an gefühlt jeder 3. Straßenkreuzung, stellt sich dem Besucher der Altstadt unweigerlich die Frage, wieso so viele Koranschulen bei einer sicherlich deutlich kleineren Zahl an Bevölkerung hier entstanden.

Und angesichts des Volumens der Baukörper und der technischen Möglichkeiten der Herstellung im Mittelalter muss Bukhara eigentlich nur aus Bauhandwerkern bestanden haben. Und Koranschülern.

Heute sind viele Gebäude in Basare umgewandelt.
Und es gibt tatsächlich nette Ideen, handwerklich Interessantes, natürlich viel Stoff, viel Applikation und Stickerei aus 1001 Nacht.
Teppiche hingegen sind was edles. Zwar ist das Versprechen da, Germaniy, Problem 0, mit DHL nach Hause, aber da gehört Mut dazu.

Die meisten Touristen in Bukhara kommen aus den Inland und den anderen Stans. Dann die Reisenden, die mit Kindern unterwegs sind. 
Russen als zweite Gruppe decken meist das Mittelalter ab, jetzt wo aufgrund des Embargos Urlaub im westl. Ausland schwierig ist. Immer erkennbar an Männern in kurzen Hosen. 

Kein Uzbek trägt kurze Hose. Egal wie heiß. Standart Haute couture des uzbekischen Mannes ist Tshirt, lange Hose barfuß in braunen Kunstleder Schlappen. Macht sich auch einfacher bei 5x/Tag zum beten in die Moschee.

Die letzte Gruppe grob geteilt sind die Bildungstouristen westl.Länder. Immer 70+. Und deutschsprachige, betagte Bildungshungrige sind leicht zu erkennen, weil immer einige 'ne FFP Maske aufhaben. 

Immer Feste Bank. Kommentar ohne Wertung. Alle anderen laufen unter
ferner liefen...

Auffällig: Der Tourismus ist hier nicht. aufdringlich. Es gab Orte in diesem Jahr, da war das Schlendern schon deshalb nicht möglich, weil jeder einen sofort mit Hello my Friend ansprach, es nur darum gilt die immer gleichen Auslagen mit best Price dem Touristen für teueres Geld unterzujubeln. 
Man also 90% mit Nein sagen beschäftigt war.
In Bukhara gehts gemütlicher zu😄















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