Samarqand. Siyob Bazar


Samarqand Siyob Bazar. Der Bauch von Samarqand.
Natüüürlisch ist der Siyob, auch Siab, Pflichtprogramm auf der Reise.

Als ich um 10:00h das Hostel verlasse ist es bereits heiss und grell. Die Sonnenbrille im Host gelassen, rächt sich das schnell. Der Sommer ist da und die Augen reagieren empfindlich auf die extrem grelle zentralasiatische Sonne.
Am Registan angekommen ist festzustellen, die Idee eines spontanen Besuchs hatten heute auch andere. Der Platz wimmelt von Leuten. 

Der Zugang wird durch ein computergestütztes System geregelt. Im Iran waren Ensembles dieser Art free of charge. Für tolle Fotos ist es aufgrund des steifen Lichts jetzt zu spät. Das Verhältnis westl. Touristen ist grob geschätzt überraschend höchstens 1:5000.
Da hätte ich deutlich mehr erwartet.
Vorbei geht es zum Denkmal Islam Karimovs, der das Land seit der Unabhängigkeit 25 Jahre mit eiserner Hand regierte. Bescheidener Wohlstand für viele in einem moderat islamisch geprägten Staat.

Anders als in Egypt ist Alkohol zwar auch nur in besonderen Alkostores zu haben, aber die Preise für Uzbek Vodka sind mit Preisen in DE vergleichbar. Und die Auswahl ist gross. Die Religion ist da, aber verglichen mit Istanbul oder Cairo ist selten der Muezzin zu hören. Es ist kein Zufall, daß die ultraorthodoxen Nachbarn im Süden argwöhnisch Uzbekistan betrachten.

Der Siyob liegt tatsächlich nicht weit vom Registan. Auffällig sind die vielen Stände mit Nüssen Kernen und Dryobst aller Art.
Das Angebot an Obst und Gemüse ist eher überschaubar. Viel Kartoffeln, Kohl, Karotten.
Ausgefallenes Obst ist dagegen selten. Dafür vieles in sauer eingelegt.
Die nonfood Areale bieten alles, was die Silkroad aus China herüber schwappen läßt. Ökobewusste deutsche Eltern würden ob des Angebots an Spielzeug für ihre Kinder die Augen verdrehen. Plastik und nochmals Plastik von augenscheinlich geringer Lebensdauer. Nachhaltigkeitsfragen werden hier nicht gestellt.

Und das Haus der Messerschleifer, in dem 6 Männer an grossen Schleifsteinen die Messer und Äxte der Schlachter wieder auf Vordermann bringen.
An Öl,Mehl und in Deutschland zeitweilig schwer zu bekommende Grundnahrungsmittelist übrigens im Gegensatz zu ALDI hier kein Mange zu entdeckenl. 6 Stände mit grossen Angebot sind zu sehen. Klopapier gibts auch. Allerdings überwiegend mehr die russische Variante.😃















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