Nukus, double check day


Selam AlaikumNoch 6Tage Uzbekistan,dan geht es zurück. Die Spannung hält, morgen gehts hoffentlich nach Moynaq, dem Ziel der Reise. 

Moynaq, der ehemalige Hafen -und Seebadeort am Aralsee liegt heute gut 130km vom verbiebenen Restsee, dem einstmals 4grössten Binnengewässer der Welt entfernt, nach dem Kaspischen Meer, dem Lake Superior und dem Victoria See in Afrika.

Double check an diesem Tag heißt eine Probefahrt zum Avtovokzal machen, um die Zeit zu stoppen. Ist der Bus nach Moynaq erst weg, gibts nur noch Taxis.
An der Hauptstrasse den ersten Kleinbus mit BazarStorica Fahrtrichtung gestoppt und los gehts. 

So ein Kleinbus der Marke Damas Daewoo ist als 7 Sitzer produziert, gefahren wird in Nukus mit max. 8 Personen. Zumindest rein theoretisch, wenn Mütter mit Kindern am Strassenrand stehen, erhöht sich die Zahl der Insassen. Was sich nicht erhöht ist der Bewegungskomfort während der Fahrt. 

Nix für Fahrgäste mit Dyspnoe und Klaustrophobie. Die Fahrt kostet 15€ct, bezahlt wird während der Fahrt. Das Geld wird der Vorderperson übergeben und irgendwann kommt evt. Wechselgeld zwischen Scheine sortieren, schalten, blinken, hupen zurück. Corona Ängste hat hier niemand. Ausserdem sind alle Luken auf, Frischluft gibts reichlich.

Die Schwierigkeit bei der Unmenge an weißen Kleinbussen und verschieden Linien ist für Außenstehende die vorne rechts angegeben richtige Nummer mit dem eigenen Fahrtziel anzupassen. Gestartet wird ab Endpunkt immer wenn der Bus voll ist, gehalten oder gestoppt an jedem Punkt der Strecke durch Handzeichen oder Zuruf. 

Am Bazar umsteigen, von dem sich sternförmig die meisten Busse in die Stadt verteilen. Von allen Seiten schreit es, hupt es, indes die nächste Reißschüssel finden und wieder in die hintere Bank gequetscht; die Knie an der Brust. Niemand beschwert sich - besser schlecht gefahren als noch schlechter gelaufen.

Der Avtobus Voksal ist ein grosser, staubiger unasphaltierterPlatz, 4km vom Zentrum entfernt, einige Garküchen in heruntergekommen Gebäuden,viel zu sehen gibt es sonst nicht. Aber ich entdecke die Wüstenrenner deutlich an ihren grossen Hinweisschildern. 

Es gibt also anscheinend noch einen zweiten Bus. Oder der 1. ist mangels Passagieren um 10:00h noch nicht gestartet. Die Werber schreien mit ihren Zielorten um die Wette, allein viele Gäste treibt es heute nicht ins 100km entfernte Kungrad oder Moynaq. 

Die Fahrt an das Ende der Welt. Nach Kungrad kommt Richtung Westen Wüste, nix als Wüste, der Kasachische Grenzort Berneu und dann das Kaspische Meer. Nach Moynaq im Norden durech die Wüste kommt die Weite des ehemaligen Seegrunds und dann die kasachische Steppe.


Auftrag abgearbeitet, Frühstück in eine der Garküchen, Kaffee, 3Fettgewendete und zurück zum Markt.
Nukus ist nicht reich an Sehenwürdigkeiten, also muss an diesem Tag die Hauptmoschee, der überdimensionierte Bahnhof und Basar herhalten😄














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